Allergien. Wenn die Türsteher ein bisschen wählerisch werden.

Allergien sind übertriebene Abwehrreaktionen des Immunsystems. In Deutschland gibt es ca. 30 Millionen Allergiker. Die Pollenallergie mit Symptomen wie Heuschnupfen, geröteten Augen und auch Atemwegsbeschwerden ist hier der Spitzenreiter. Aber auch Hausstaubmilben, Tiere, Nahrungsmittel, Metalle und diverse chemische Substanzen aus Kosmetika und Haushaltsreinigern ärgern unser Immunsystem. Als Kind konnte ich nicht ins Freibad und verbrachte meine Nachmittage mit Wattepads getränkt in Kamillentee auf der Couch. Mein Asthmaspray war mein ständiger Begleiter und beim Einschlafen hat mich das Pfeifgeräusch meiner Lunge begleitet.

Fun Fact: Viele der dōTERRA-Kunden werden über das Thema „Allergie“ zum Fan. Keiner kann glauben, dass ich drei Öle mal kurz in der Hand zusammen mische und schon geht’s besser. Lest weiter und vor allem: Probiert es aus!!!!

Was passiert denn da jetzt genau?

Wenn etwas unser Körper betritt, wird es erst mal analysiert. Die Türsteher entscheiden quasi ob es ein harmloser Gast ist oder vielleicht ein gefährlicher Attentäter. Bei einer Allergie sind die Türsteher quasi übermotiviert und schlagen Alarm, obwohl vor der Tür nur ein harmloses achtjähriges Mädchen mit Lolli im Mund steht. Es werden Geschütze aufgefahren, Stacheldraht verlegt, Minen verbuddelt. Alles umsonst. Dieses Unterscheiden in gefährliche und ungefährliche Gäste (Substanzen in unserem Körper) funktioniert bei einer allergischen Reaktion nicht richtig. Es werden Antikörper gebildet (wo gar keine gebraucht werden), die sich dann an die Mastzellrezeptoren hängen – die Kettenreaktion der typischen Symptome wird ausgelöst. Der Entzündungsprozess des Körpers ist voll im Gange.

Die Symptome können sich extrem unterscheiden: Sie können sich im Laufe der Zeit verändern, vermindern, verschlechtern, pausieren und erneut auftreten. Das liegt häufig daran, dass die Allergene in der Umwelt einer natürlichen Mutation unterliegen. Doch ebenso oft verändert sich der eigene Körper: Durch schwere Krankheiten oder Hormonveränderungen (Pubertät, Schwangerschaft o. ä.) können beispielweise Allergien verschwinden oder auch entstehen. Besonders bei Lebensmittelallergien ist diese „Veränderung“ häufig zu beobachten. Auch ich habe von den oben beschriebenen Symptomen nahezu keine mehr. Verschwunden sind sie bei mir ca. im Alter von 25 – 28.

Und wo passiert das Ganze dann?

Der Körper zeigt uns an unterschiedlichen Stellen, dass eine Entzündung (=Angriff des unscheinbaren achtjährigen Mädchens) in Gange ist:

  • Fließschnupfen, Niesreiz, besonders morgens eine verstopfte verkrustete Nase
  • Gereizte und tränende Augen
  • Juckreiz, Schwellungen und Rötungen an Augen, Nase, Rachen und auch auf der Haut (Quaddeln oder Neurodermitis)
  • Atembeschwerden, wie Husten, verengte Bronchien oder sogar Asthma-Anfälle
  • Aber auch das Allgemeinbefinden leidet mit unspezifischen Symptomen: Müdigkeit, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen (oft eine Folge der anderen Symptome)

Was könnt ihr tun?

Normalerweise würde hier stehen: Antihistaminika/ Cortison o. ä. einnehmen. Das streichen wir aber jetzt erst mal. Weil: Die letzten beiden Jahre habe ich gesehen, wie Menschen, die über mehrere Monate im Jahr sonst Antihistamin genommen haben, nahezu beschwerdefrei wurden. Ja: Es erfordert eine gewisse Konsequenz und die Öle sind immer dabei. Aber: Ihr habt keine Nebenwirkungen wie Müdigkeit und belastet euren Körper nicht mit den Medikamenten.

Also – legt los – ihr könnt nur gewinnen! Die Natur bietet uns alles, was wir brauchen. Wir erklären euch, wie es geht!

Wie behandle ich meine Beschwerden?

  • Vermeiden. Hm. Klappt leider nicht immer. Deswegen gehen wir über zum nächsten Punkt.
  • Entzündungsreaktion des Körpers lindern. Histaminspiegel natürlich senken.
  • Eigenes Immunsystem supporten indem er bei akuten und chronischen Reaktionen wieder lernt „normal“ zu reagieren.
  • Symptome lokal lindern.

Und wisst ihr was: All das können wir mit dem, was die Natur uns bietet! Eure ätherischen Öle sind solch mächtige Mittel und Unterstützer eures Körpers.

Wie machen wird das?

Indem wie antiallergene Öle (z. B. Helichrysum, Blue Tansy) nutzen, beruhigen wir den Körper. Antihistamin wirkende Öle wie Lavender, Melissa und Roman Chamomile wirken sich auf die auftretenden Reaktionen aus und lindern die Beschwerden. Entzündungshemmende Öle wie Basil können „Vergiftungserscheinungen“ wie z. B. bei einem Bienenstich reduzieren. Wir kombinieren die Eigenschaften der Öle und sorgen für eine gute „Anti-Allergie-Basis“ und fügen dann je nach Symptom noch ergänzende Dinge hinzu.

Welche Öle sind unsere Retter? Ganz eindeutig:
Das Basis-Trio – Lemon, Lavender, Peppermint.

  • Es vereint die wichtigsten Eigenschaften, dir wir benötigen um die allergische Reaktion und die Symptome zu mildern. Es unterstützt uns also dabei aus dem Teufelskreis auszubrechen und verschafft bei den typischen Allergiesymptomen innerhalb weniger Minuten Linderung. Diese Mischung begleitet fast alle Rezepte und Empfehlungen – unabhängig der Symptomatik. Wir verwenden ein Mischungsverhältnis von 1:1:1.
  • Die TriEase Softgels: Hier haben wir das Basis-Trio schon bequem und verzehrfertig in Kapseln. Als Basisversorgung für den Zeitraum, in dem man sonst unter Symptomen leidet, ist das für viele schon ausreichend. Eine Empfehlung für alle, die regelmäßig mit Allergien zu tun haben. Je nach Bedarf nehmt ihr die Softgels z. B. morgens und abends und zusätzlich nach Bedarf.
  • Add-On’s vom Basis-Trio: Das Trio ist schon sehr mächtig.
    Aber besonders, wenn ihr welche der folgenden Öle daheim habt, würde ich euch anregen, diese hinzuzugeben, um die Mischung noch wirkungsvoller zu machen:
    Roman Chamomile, Myrrhe, Blue Tansy. Es entsteht quasi ein „Pro-Trio“ 😁 Nutzt diese doch mal im Wechsel und schaut, welche davon euch gut tun.
  • Das Basis-Trio Version 2.0: 
    Manchmal mag ich den Geschmack von den drei Kollegen Lemon, Lavender und Peppermint nicht. Wenn ihr eure Allergiemischung etwas abwechseln wollt, dann versucht die Mischung:
    Cilantro, Melaleuca und Lavender.
Lemon, Lavender und Peppermint reichen häufig schon aus um uns Linderung zu verschaffen.

Anwendung und Symptome

Das Basis-Trio (auch die Abwandlung und die Add-Ons) ist deswegen so toll, weil man es auf so viele unterschiedliche Arten nutzen kann. Egal ob ihr es einnehmt, in den Diffusor gebt oder euch auf den Herzbereich, Hals und Nacken ausstreicht – es verschafft sofort Linderung.

  • Einnahme, direkt: Stellt euch die Mischung in einem kleinen Dropper her und nehmt alle paar Stunden oder nach Bedarf einen Tropfen unter die Zunge. Behaltet den Tropfen ca. 30 Sekunden in der Mundhöhle, damit die Schleimhäute das Trio gut absorbieren können.
  • Einnahme über Wasser: Alternativ könnt ihr die Mischung auch in euer Wasser geben und so über den Tag verteilt immer wieder einnehmen.
  • Aromatisch/ über die Atemwege: Nutzt es im Diffusor – besonders nachts – um den Körper über die Nacht zu beruhigen. Reichert die Mischung mit den oben genannten Add-Ons oder den Empfehlungen von weiter unten an oder ersetzt Lavender mit Serenity.
    Bei besonders schlimmen Symptomen: Gebt je einen Tropfen aus dem Dropper pur in die Hand – verreibt die Mischung sanft – und atmet tief aus der Hand ein. Verstreicht die Reste im Nacken und am Hals.
  • Topisch/ über die Haut: Stellt einen Roll-On her, um unterwegs immer wieder Fußsohlen, Nacken und Hals- und Herzbereich damit einzureiben. Auch auf Schläfen, Nasenrücken, hinter den Ohren und auf der Stirnhöhle/ den Nebenhöhlen verschafft es Linderung. Besonders wirkungsvoll ist auch der Bereich der Thymusdrüse: direkt unterhalb der kleinen Vertiefung am Halsansatz.

Bei Anwendung auf der Haut:
Bitte denkt daran, dass die Haut die nächsten 48 keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden sollte, weil Lemon photosensitiv ist.

Spezifische Symptome und deren Linderung

Hier haben wir noch ein paar Ideen für euch, was ihr für bestimmte Bereiche und spezifisch auftretende Symptome unterstützend machen könnt. Bei jedem äußern sich Allergien anders – bei einem ist es die Triefnase und beim anderen die Haut. Nutzt bei allen Vorschlägen das Basis-Trio als Grundlage.

  • Allergische Hautausschläge:
    • Lavender, Melaleuca, Helichrysum, Weihrauch, Roman Chamomile, Myrrhe, Lemon zu gleichen Teilen mischen und ca. 20 Tropfen in einen 5 ml Roll-On mit FCO oder Jojoba-Öl. Wenn euch Öle fehlen, dann lasst sie weg. Ich kann euch sagen, dass diese Mischung wirklich die Powerkombi ist. Bei Bedarf mehrmals täglich auf die gereizte Haut oder die Quaddeln auftragen.
    • Das Basis-Trio innerlich einnehmen.
    • PB Assist+ einnehmen. Der Darm spielt bei unserem Immunsystem eine große Rolle – schaut auch gerne hier. Wenn wir den Darm wieder „auf Vordermann“ bringen, kann das positive Auswirkungen auf unser Immunsystem und die allergischen Reaktionen haben. Besonders auch bei Allergikern mit Symptomen mit der Haut (Neurodermitis) kann das wirkungsvoll sein..
    • Häufig sind allergische Hautirritationen ein Zeichen der Leber oder anderen Organen. Die Haut zeigt dann an, dass etwas nicht passt. Eine Entgiftungskur, kann hier sehr hilfreich sein. Einmal täglich ein Glas mit 2 – 3 Tropfen Zendocrine kann zusätzlich unterstützen. Häufig gibt es hier anfangs eine „Erstverschlechtung“. Wenn ihr damit beginnt, dann bleibt min. 10 – 14 Tage dabei.
  • Insektenbisse- oder -stiche
    • Melaleuca, Basil und Purify: Bei allergischen Reaktionen durch Insektenstiche und -bisse sind sie alle drei hilfreich.
    • Je nach Stich und Veranlagung ist hier die Reaktion des Körpers häufig sehr unterschiedlich. Wenn ihr keine Verbesserung spürt, dann probiert euch ein wenig durch.
  • Atmenwege
    • Breathe/ Air: Besonders wenn die Atemwege beeinträchtigt sind eine sinnvolle Ergänzung für den Diffusor zum Basis-Trio oder für unterwegs, wenn die Atemwege „zu“ machen oder die Atmung schwer fällt. Air öffnet die Bronchien und entkrampft. Wir können wieder tief Luft holen. Auch der Stick und die Drops sind eine gute Idee für unterwegs.
    • Eukalyptus und Rosmarin können hier auch eine gute Unterstützung sein.
  • Gereizte Augen
    • Eine Mischung aus Lavender und Melaleuca auf die Fußsohlen geben.
    • Roman Chamomile und Lavendel mit FCO (oder den Lavender Touch Roll-On direkt) an die Schläfen und auf das Jochbein geben.
  • Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten
    • ZenGest/ DigestZen: Kann bei Unverträglichkeiten den Magen- und Darmtrakt beruhigen, siehe auch hier.
  • Heuschnupfen und verstopfte Nase und Nebenhöhlen
    • Die Sinusmischung oder ZenGest mit FCO auf Nasenrücken, Nebenhöhlen und hinter die Ohren. Lest hier noch mal nach.
    • Das Basis-Trio mit Eukalyptus oder Rosmarin angereichert ist hier auch hilfreich.

Ist das alles – oder gibt es noch mehr?

Wenn wir immer eine vollständige Liste der Möglichkeiten machen würden, die für ein Thema hilfreich sein könnten, dann wäre die Liste immer seeehr lang. Wir konzentrieren uns immer auf die gängigen und auch „günstigeren“ Öle, weil: Teuer heißt nicht wirksamer. Das ein oder andere Mal kann es aber nützlich sein noch ein paar Dinge hinzuzunehmen.

  • Melissa und Blue Tansy sind ein mächtiger „Lavendelersatz“, aber leider auch nicht gerade preisgünstig.
  • OnGuard als Mundspülung kann bei Beschwerden im Hals und Rachen (oft entstehen durch das Jucken und der Gaumenbewegung offene Stellen) die Beschwerden lindern. Einfach den Mund spülen und gurgeln – am besten vor dem zu Bett gehen.
  • Serenity für den Diffusor bei Nacht als Ersatz für Lavendel pur.
  • Das LiveLong Vitality Kit. Es ist nicht nur ein Immunbooster wenn Erklältungs- und Grippezeit ist. Wenn der Körper durch die Allergie in Ausnahmezustand ist, spüren wird das deutlich. Wir fühlen uns matt und dumpf. LLV kann uns hier einen kleinen Boost geben, wenn der Körper mit diesem Kleinkrieg gegen die Allergene beschäftigt ist.

Und was jetzt?

Also gut – hier noch mal die Kurzfassung der wichtigsten Schritte für einen „allergiefreien“ Start in die Pollensaison.

  • Basis-Trio in großem Dropper für zu Hause (Diffuser und Einnahme) herstellen.
  • Eventuell für den Komfort die TriEase Softgels bestellen.
  • Kleinen Dropper mit Basis-Trio für unterwegs zur Einnahme und Inhalation aus der Hand.
  • Roll-On herstellen zum lokalen Aufbringen der Allergiemischung.
  • Zusatzrezepte bei besonders stark ausgeprägten Symptomen herstellen.
  • Abwarten. Rezepte anpassen. Pimpen. Abwandeln.

Ich wünsche euch eine freie Nase, klare und nicht juckende Augen und eine freie Lunge!

Der Frühling kann kommen.

Quellen:
https://allergiecheck.de/allergie
https://www.netdoktor.de/krankheiten/allergie/

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