Deine Mischung – unsere Vorgehensweise.

Ein Vorschlag zur Erstellung deiner persönlichen „Medizin“.

Wir schreiben Artikel, verfassen Instagramposts… Überall ist ein Rezept, eine Produktempfehlung oder eine Vorgehensweise beschrieben, womit wir ein Symptom lindern bzw. heilen möchten. Und wie kommen wir darauf? Du findest zu deinem Anliegen eventuell gerade keinen passenden Artikel bei uns (wir sind ja gerade erst am Anfang 😁) und möchtest selbst tätig werden?

Hier also eine Beschreibung, wie wir Zuhause vorgehen. Wenn sich eine neue Krankheit zeigt, sich eine noch nie dagewesene Laune breit macht, wir ein Pflegeprodukt oder ein Haushaltsprodukt ersetzen möchten:

Zuerst wieder unsere Standpauke 😉: es gibt kein Patentrezept. Jeder Husten ist anders. Jede unreine Haut ist anders. Schlechte Laune ist nicht gleich schlechte Laune. Höre auf deinen Körper und dein Herz, wenn du deine Mischung (für was auch immer) erstellen möchtest. Mische erst nur eine kleine Menge an, damit du – falls es nicht gut hilft – nicht zu viel Öl „verschwendest“. Die „falsche“ Mischung nehme ich immer trotzdem, bis sie aufgebraucht ist, und feile dann am Rezept.

Nach einiger Zeit hast du den Dreh raus, welche Öle dein Körper (oder der deiner Familie) gut verträgt oder braucht. Dann kannst du bereits die Menge mischen, die du aktuell verbrauchen möchtest. Bei einer Erkältung z.B. bereite ich ein ganzes 15ml Fläschchen vor, da die Gefahr groß ist, dass die ganze Familie davon nascht und damit eingerieben wird. 😂 Bei einer Mischung für den Diffuser, die meine Laune bessern soll, fülle ich max. 5 ml voll – da ich lieber Abwechslung im Duft mag. Wie es für dich am Besten passt!

Die Recherche.

Nun geht es los. Zunächst mit der Recherche. Natürlich fliegen dir die Rezepte nicht einfach so zu – es gibt keine „die-helfen-immer-Rezepte“-Bibliothek (leider 😒). Du solltest also in all deinen Büchern, Foren, Gruppen und sonstigen sozialen Medien nach deinem Schlagwort suchen und fragen. An dieser Stelle wünschen wir uns sehr, dass wir auf Platz eins deiner Quellen-Liste landen. 😊 Mit der Zeit wird diese Liste wachsen, und du wirst bereits mit einem Blick erkennen können, ob du ein neues gutes Buch o.ä. gefunden hast!

Jeder von unserem Oil Affair Team hat da seine eigenen Nachschlagewerke (egal in welcher Form), da auch die Prioritäten anders verteilt sind: Susi (Sport, Stress), Angi (Baby, Haushalt) und Eva (Psychologie, Kinder). Und so wirst auch du dir mit der Zeit deine – für dich am Besten passende – Liste stricken.

Die Liste.

Nun solltest du dir Zettel und Stift an die Hand nehmen (analog oder digital). Es empfiehlt sich entweder eine Datei oder ein Notizbuch anzulegen, damit du deine Erfahrungen sammeln kannst. Was hat geholfen? Was nicht? Was habe ich nicht „riechen“ können?

Es ist auch ratsam, eine Mischung bei konstanter und regelmäßiger Nutzung etwas abzuändern. Der Körper gewöhnt sich an alles. Gib ihm Abwechslung, Neues zum Verarbeiten – das trifft vor allem bei Themen wie Hautpflege zu. Im Bereich „Standardkrankheiten“ (z.B. Grippe, Magen-Darm, etc.) kannst du gerne bei den Main-playern und bewährten Rezepten von uns bleiben! Wenn du also deine Notizen aufbewahrst, kannst du jederzeit nachschlagen, inwieweit du deine Mischung abändern kannst, um z.B. deiner Gute-Laune-Mischung neue Würze zu verleihen. Es wäre ärgerlich, wenn du von vorne beginnen müsstest!

Die Notizen zu dem Rezept, welches ich benötige, sehen dann immer wie folgt aus:

Meine Notizen während der Erstellung einer persönlichen Mischung.

Ok, ok, normalerweise sieht das nicht so ordentlich aus. Muss es ja auch nicht. Hauptsache du kannst deine Aufzeichnungen lesen und weißt auch in ein paar Wochen noch, was du da getan hast. 😄

Der Inhalt und Aufbau ist aber immer derselbe:

  1. Notiere dir dein „Thema“ – was beschäftigt dich, was möchtest du heilen, ändern oder lindern?
  2. Etwas Struktur: Schreibe dir schon einmal die Wörter „intern“ und „extern“ mit etwas Abstand zueinander auf deine Notiz – später kannst du dann dort hinschreiben, wie/wo du die Öle laut deinen Quellen anwenden sollst.
  3. So, nun ans Eingemachte: blätter, lese, stöbere, surfe im Netz. Jedes Rezept, dass du zu dem Thema findest ist eine Hilfe. Manchmal werden einfach nur Öle vorgeschlagen, ohne Mischungsverhältnis. Notiere dir einfach nacheinander jedes Öl, das genannt wird und führe eine Strichliste (wie oft wird welches Öl genannt?). Kommt es noch einmal vor – noch ein Strich. Stehen da Tipps, wo die Öle besonders gut wirken? Eine besondere Art der Anwendung? Notiere dir alles bei „intern“ und „extern“! Für mich haben die zwei Wörter Farben: INTERN (=grün) und EXTERN (=blau) – so weiß ich auf Anhieb, welche Öle eher für einen Roller oder eine Kapsel gedacht sind.
  4. Sollte es ein Rezept mit Mengenangaben geben, notiere ich die Anzahl der Tropfen ebenfalls und verbinde die zugehörigen Bestandteile – s. Bild. (sonst wird das ein großes Durcheinander!)

Die Entscheidung.

So. Jetzt steht da so einiges. Und nun? Du siehst bei meinen Notizen, dass sich ganz klar 7 Favoriten heraustun, die immer wieder genannt werden. Perfekt gemischt, da etwas für die interne Einnahme dabei ist, und auch Vorschläge für die äußere Anwendung. Das heißt aber nicht, dass es das jetzt sein muss für dich. Lese dir die Öle nochmal in Ruhe durch – vielleicht fehlen dir auch ein paar auf der Liste. Wenn du noch keine Erfahrung mit einem Öl hast – hol dir die Flasche. Rieche daran. Was denkst du dabei? Vielleicht hat dir ein Öl, was nicht ganz so viele Striche hat, schon einmal super geholfen….. Diese Strichliste soll ein grober Anhaltspunkt für dich sein – keine Bibel. Folge deiner Intuition – und: wie ich schon erwähnt habe – mische erst einmal nur wenig für ein paar Anwendungen wenn du dir unsicher bist.

Und dann musst du abwarten. Beobachten. Spüren. Es war noch nicht das Richtige? Kein Problem! Ersetze beim nächsten Mal ein Öl durch ein anderes (vorzugsweise aus der gleichen „Familie“ z.B. Eucalyptus durch Peppermint, Zitrone durch Wild Orange, usw.) und teste weiter. Manchmal braucht dein Körper einfach etwas, bis er dir sagen kann, was er benötigt um gesund zu werden!

Unsicherheit ist anfangs völlig normal – verfliegt aber rasend schnell. Und sei dir sicher: wenn du die Grundregeln befolgst und auf dich selber hörst, wirst du bald die Resultate sehen. Ob dein eigenes Wohlbefinden oder der Dank der Anderen – es fühlt sich großartig an!

Haben wir etwas unbeantwortet gelassen? Oder hast du auch schon eigene Rezepte „gebaut“? Wie gehst du vor? Hast du noch andere Tipps? Wir freuen uns auf deine Fragen und deine Erfahrungen!


Lass uns zusammen etwas aufbauen.

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